Lesen ohne Lesebrille
Durch die Spezialisierung und die Konzentration ausschließlich auf die Anpassung von Contactlinsen
können aus einer beispielhaften Auswahl aller namhaften Contactlinsenhersteller die richtigen
Linsentypen für Sie gefunden werden.Modernste Computertechnologien ermöglichen die präzise Berechnung der Hornhautgeometrien Ihrer Augen, nach deren Analyse wir individuelle Contactlinsen fertigen lassen. Man kann nicht immer 20 sein, aber fast so gut sehen!
Ab dem vierzigsten Lebensjahr etwa beginnen bei den meisten kleine Sehschwächen:Plötzlich hält man die Zeitung etwas weiter weg oder man hat immer mehr Mühe, Kleingedrucktes zu lesen. Behilft man sich mit einer Lesebrille, ist man ständig auf der Suche nach dem unentbehrlichen Ding. Dabei ist der Weg zur neuen Lesefreiheit ohne Brille gar nicht so schwer, wie viele Skeptiker behaupten. Der Anteil der Bevölkerung, deren sogenannte Altersweitsichtigkeit erfolgreich mit Contactlinsen korrigiert wird, wächst stetig. Doch welche Linsenart ist die richtige: formstabil, weich, multifokal oder bifokal? Hier ist die Antwort. Im wesentlichen stehen heute drei Korrekturprinzipien zur Verfügung:
MonovisionsprinzipDie Monovision ist das einfachste Prinzip und wird weltweit am häufigsten angewendet. Mit herkömmlichen Contactlinsen wird das Führungsauge (so wie jeder ein Schwungbein oder eine "Lieblingshand" hat, ist auch meistens ein Auge besser als das andere) für die Ferne und das andere Auge für die Nähe korrigiert. Viele Contactlinsenträger erzeugen den Monovisionseffekt von sich aus, indem sie auf einem Auge eine ältere, für die Ferne zu schwach gewordene Linse tragen und damit sehr gut in der Nähe sehen können.Am effektivsten ist Monovision bei beginnender Altersweitsichtigkeit, weil der Stärkenunterschied zwischen beiden Augen nicht so hoch ausfällt. Mit fortschreitender Altersweitsichtigkeit, bei der die Nahkorrektur verstärkt werden muß, treten Schwierigkeiten beim räumlichen Sehen auf. Die meisten Experten raten dann von diesem Prinzip ab. Die alternierende Technik
Wie beim Zweistärken Brillenglas liegt das Nahsegment im unteren Teil der Contactlinse Bei gesenktem Blick schaut der Fehlsichtige durch diesen Nahzusatz und hat in der Nähe ein deutliches Bild. Wenn er hochsieht, fällt der Blick durch den oberen Teil und die Ferne wird klar. Das funktioniert aber nur, wenn sich die Linse nicht durch den Lidschlag auf dem Auge dreht.Darum wird der Sitz bei diesem Linsentyp stabilisiert eine Besonderheit in der Formgebung macht's möglich. Contactlinsen nach dem alternierenden Prinzip weisen im Vergleich zu den anderen Systemen ein überdurchschnittlich gutes Kontrastsehen auf. ![]() Außerdem kann bei solchen Linsen eine hohe Fern und Nahsehschärfe, auch bei fortgeschrittener Altersweitsichtigkeit, erzielt werden. Simultan ContactlinsenBei diesen Contactlinsen werden gleichzeitig das Nah- und Fernbild abgebildet. Während der kurzen Eingewöhnungszeit werden häufig beim Lesen kleine Doppelbilder oder Schatten wahrgenommen. Später ist das Gehirn Dank der"physiologischen Retusche" in der Lage, das Bild zu unterdrücken, das gerade nicht gebraucht wird. Vergleichbar ist die Situation, wenn man vor einem Schaufenster steht: Entweder schaut man auf die ausgestellte Ware oder man konzentriert sich auf sein Spiegelbild. In dem Moment nimmt man die Ware nicht mehr wahr.Simultan Contactlinsen funktionieren unabhängig von Blickrichtung und Entfernung. Einen Buchtitel im oberen Bereich des Bücherregals zu lesen ist damit ohne Probleme möglich. Auch sind sie für die Bildschirmarbeit geeignet, weil der Schärfenbereich von der Vorlage über den Bildschirm und darüber hinaus reicht. Sind Mehrstärkenlinsen Mehrstärkenbrillen überlegen?
Bifokal und Multifocallinsen bereiten, im Gegensatz zu Bifokal oder Gleitsichtbrillen, absolut keine Probleme beim Treppensteigen. Der Grund dafür ist der geringe Abstand zum Auge bei Contactlinsen.Deshalb gibt es auch keine "toten Winkel" oder perspektivische Verzerrungen, die bei Mehrstärkenbrillen oft entstehen. Praxistest gibt Auskunft über Erfolg
Auskunft über das zu erwartende Ergebnis.Nur wenn der Praxistest ein gutes Ergebnis zeigt, rät der Contactlinsen -Spezialist zu einer Anpassung. Aus einer großen Auswahl von Mehrstärkenlinsen, wird dann der richtige Contactlinsen-Typ heraus gesucht. |


Durch die Spezialisierung und die Konzentration ausschließlich auf die Anpassung von Contactlinsen
können aus einer beispielhaften Auswahl aller namhaften Contactlinsenhersteller die richtigen
Linsentypen für Sie gefunden werden.
Ab dem vierzigsten Lebensjahr etwa beginnen bei den meisten kleine Sehschwächen:
Wie beim Zweistärken Brillenglas liegt das Nahsegment im unteren Teil der Contactlinse Bei gesenktem Blick schaut der Fehlsichtige durch diesen Nahzusatz und hat in der Nähe ein deutliches Bild. Wenn er hochsieht, fällt der Blick durch den oberen Teil und die Ferne wird klar. Das funktioniert aber nur, wenn sich die Linse nicht durch den Lidschlag auf dem Auge dreht.
Später ist das Gehirn Dank der"physiologischen Retusche" in der Lage, das Bild zu unterdrücken, das gerade nicht gebraucht wird. Vergleichbar ist die Situation, wenn man vor einem Schaufenster steht: Entweder schaut man auf die ausgestellte Ware oder man konzentriert sich auf sein Spiegelbild. In dem Moment nimmt man die Ware nicht mehr wahr.
Bifokal und Multifocallinsen bereiten, im Gegensatz zu Bifokal oder Gleitsichtbrillen, absolut keine Probleme beim Treppensteigen. Der Grund dafür ist der geringe Abstand zum Auge bei Contactlinsen.
Auskunft über das zu erwartende Ergebnis.